11. 1. 2016, von Walter Osztovics und Bettina Fernsebner-Kokert

Die Zukunft der Arbeitswelt ist flexibel, die Beschäftigten leben in prekären Verhältnissen, die Vorgesetzten sind digitale Autoritäten. Das System hat schon einen Namen: Gig Economy.

Wenn eine große Kinoproduktion in Angriff genommen wird, geschehen die wirklich spannenden Dinge weitab der eigentlichen Dreharbeiten. Im Hintergrund entsteht da nämlich so etwas wie eine virtuelle Fabrik, in der für kurze Zeit Hunderte Menschen gemeinsam die jeweils richtigen Hebel bewegen müssen – Drehbuchschreiber, Regisseur und Kameraleute, Casting-Agenten und Schauspieler, Set-Designer, Kostüm- und Maskenbildner, dazu Leute, die für die Finanzierung einerseits und die Vermarktung andererseits sorgen.

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