15. Juni 2016, Andreas Kovar, Bettina Fernsebner-Kokert

Politik in einer digitalen Welt bedeutet zunächst eines: Politik neu zu denken. Alles, was wir bisher von der Digitalisierung gesehen haben, sind lediglich die ersten technischen Entwicklungen. Trotzdem ist es aus Sicht der Politik auf jeden Fall wichtig, die verfügbaren Informationen auszuwerten, die Chancen zu identifizieren und die Risiken zu benennen. Neue technische Tools ermöglichen auch neue Beteiligungsformen und dialogorientierte politische Prozesse. Neue Formen der Kollaboration beim Arbeiten und im sozialen Zusammenleben werden in politischen Organisationen Einzug halten.

Re:think Austria 2016 – ein mehrtägige Dialogveranstaltung für Entscheidungs­trägerInnen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Kultur – widmet sich der zentralen Frage, wie konstruktive Politik in einer digitalisierten Welt organisiert werden muss. Wie wird Politik in den kommenden Informations- und Wissens­gesellschaften funktionieren? Wie müssen Entscheidungsträger_innen in einer zunehmend digitalisierten Welt politisch agieren? Re:think Austria wird vom Europäischen Forum Alpbach in Kooperation mit Kovar & Partners und freims organisiert. Das vorliegende Papier wurde als Impuls für diesen mehrtägigen Dialog erstellt.




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